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2 Jahre BI Albtraum B8

2 Jahre BI Albtraum B8

 

Der 30.09. ist vorbei, zwei von drei der befragten Kandidaten hoffen darauf, dass man den Abend bald vergisst. Ein Gemeinderat hat sich seitdem mehrfach klimatisch-rückwärtsgewandt zu Wort gemeldet. Ein weiteres Projektgruppentreffen hat stattgefunden – erneut wird das Tempo 30 von Personen in Frage gestellt, obwohl man im gleichen Gremium eine Zielvereinbarung dazu hatte. Der Bürgermeister tourt durch die Gemeindeteile und hält Abschiedsreden, die als Bürgerversammlungen angekündigt sind. Die Bürgermeisterkandidaten zeigen sich auch vielerorts.

Spürt ihr was? Ja, der Wahlkampf beginnt und da darf man sich getrost anderen Themen zuwenden. Aber in so einer kleinen Gemeinde wird man immer wieder auf die B8, das Industriegebiet und die damit verbundenen Probleme zurückfallen, so viel ist sicher.

Spürt ihr noch was? Ja, es wird endlich Zeit für einen Wechsel!

Wenn man sich nach zwei Jahren intensivstem Engagement in einer Gemeinde, also zwei Jahren, die gefüllt waren mit Aktionen, aber auch Infos und der Bereitschaft zum Diskurs, die von lauten Geräuschen zum Thema Klima aus aller Welt begleitet wurden – erst jetzt war sogar ganz  nah von einem Fahrradparkhaus in Nürnberg zu lesen, von Tempo 30 - Bestrebungen in ganz Fürth usw. -  wenn man dann immer noch mit den gleichen greisen Totschlag-Argumenten vom Rathaus abgespeist wird, dann bleibt nur ein Wechsel!

Die Bürgerinitiative wird sich nicht zurückziehen: Wir wollen uns auch weiterhin für eine Bürgerbeteiligung in Sachen „Verkehrspolitik“ stark machen!

Zudem wurde aus den Reihen der Bürgerinitiative ein Verein gegründet, der sich der Förderung der alternativen Mobilität in Schwarzenbruck verschrieben hat: „Avanti – Mobile Zukunft Schwarzenbruck e.V.“.

 

Wir hoffen sehr, dass sich der Verein positiven Dingen widmen kann und die BI B8 ab März 2020 gar nicht mehr nötig sein wird, weil im Rathaus dann eine Politik verfolgt wird, die sich nicht mehr ausschließlich der Wirtschaft ausliefert und Institutionen unterordnet!

Wir hoffen auf einen Bürgermeister, der sich für die Gesundheit der Bürger der Gemeinde einsetzt und ehrliche, transparente und leidenschaftliche Politik betreibt!

Wir hoffen auf Gemeinderäte mit Haltung!

 

Hier sei noch angemerkt, dass das Wort „Leidenschaft“ von einigen im Rathaus als negativ besetzter Begriff eingeordnet wird – „da setzt das Hirn aus!“

 

Wir weisen darauf hin, dass man auch nach eingehender Prüfung eines Sachverhalts immer noch mit leidenschaftlichem Engagement für eine Sache brennen kann!

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