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Bericht aus 1. BI B8 Treff der Projektgruppe vom 05.11.2018

Liebe Mitstreiter*innen,

 

der 1. BI B8 Treff der Projektgruppe B8 ist vorbei und wir fragen uns, ob während des ganzen vergangen Jahres ein Finger im Rathaus für die B8 bewegt wurde...?

 

Man bekommt leider diesen Eindruck von der Rathausleitung vermittelt, aber sehen Sie selbst:

Anwesend waren am 05.11.2018 im Rathaus: BM Ernstberger, GR Neugebauer, GR Holzammer, GR Humpelmaier, GR Merten fehlte unentschuldigt, Frau Ruff (Angestellte im Rathaus), BI B8: Norbert Dambaur u. Reiner Dresel

Folgende Punkte wurden besprochen:

 

Tempo 30 und Nachtfahrverbot für LKWs: 

Es geht an den Landrat eine Erinnerung bzgl. des Antrages auf Tempo 30 sowie Nachtfahrverbot für LKWs als Pilotprojekt aufgrund des geplanten Brückenbaus. Dies wurde von der BI B8 bereits im November 2017 angeregt und daraufhin ein Antrag gestellt. Leider hat bis heute niemand beim Landrat nachgefragt. 

 

GR Neugebauer bezweifelt, dass Tempo 30 eine Lärmreduzierung zur Folge hätte. Er, als Anwohner der B8 auf dem ansteigenden Streckenabschnitt der B8 befürchtet, dass die Fahrzeuge dann in einem niedrigeren Gang gefahren werden und so ein lauteres Fahrgeräusch verursachen würde. Ebenso hätte dies einen höheren Abgasausstoß zur Folge. Er favorisiert einen neuen Fahrbahnbelag.

 

GR Holzammer könnte sich Tempo 30 von 21.00 Uhr bis 6.00 Uhr vorstellen.

 

GR Humeplmaier unterstützt die beiden Anträge und forderte nicht nur die B8 in den Focus der Besprechungen zu nehmen, sondern den gesamten örtlichen Straßenverkehr.

 

Straßenbeleuchtung: 

In der nächsten Gemeinderatssitzung werden drei Varianten für eine verbesserte Straßenbeleuchtung vorgestellt. Die BI B8 hat die Position vertreten, dass eine Minimallösung, also lediglich eine Verbesserung der Ausleuchtung an den Übergängen, ausreichend wäre. Die beiden anderen Varianten würden eine verbesserte Straßenbeleuchtung im gesamten Ortsgebiet beinnhalten. Dies beläuft sich dann im Bereich von 40.000€ bis ca. 200.000€. Wir sind der Meinung, man muss nicht den ganzen Ort die Nacht über hell erleuchten.

 

Verkehrsmessung: 

Die Messergebnisse aus den Messungen vom Juli 2018 des staatlichen Bauamtes sind immer noch nicht verfügbar. Es wurde bisher auch noch nicht vom Rathaus nachgefragt. Die BI B8 wird parallel selbst beim staatlichen Bauamt nachfragen.

 

Kommunale Verkehrsüberwachung: 

Im Oktober wurden bereits Geschwindigkeitsmessungen in Ochenbruck und Pfeifferhütte durchgeführt. Gemessen wurde auf Höhe der alten Sparkasse. Es konnte aber nicht gesagt werden, in welche Richtung. Insgesamt "satte" 5 Stunden am Vormittag. In der Zeit fuhren 4.000 Fahrzeuge an der Messstelle vorbei, was nach unserer Einschätzung einem Kolonnenverkehr, der hohe Geschwindigkeiten nicht zulässt,  gleichkommt. Lediglich 0,36% der Fahrzeuge waren zu schnell. Die BI B8 hat deutlich gemacht, dass in den kommenden Monaten in den Abendstunden ab 21.00 Uhr gemessen werden soll. Auch am Morgen gegen 6.00 Uhr wäre sinnvoll. Des Weiteren hat die BI B8 verdeutlicht, dass BM Ernstberger vor einigen Wochen in einer Gemeinderatssitzung sagte, dass durch so einen Logistiker erhebliche Gewerbesteuereinnahmen in die Gemeindekassen gespült werden. Aus diesem Grunde muss auch genügend Geld für verkehrsberuhigende Maßnahmen zur Verfügung gestellt werden.

 

Weitere Punkte die von der BI B8 in Erinnerung gerufen wurden zur Bearbeitung des Rathaus:

 

die Dringlichkeit eines Lärmgutachtens (die Straßenbaubehörde räumt wohl auch aktuelle Grenzwertüberschreitungen ein).

 

der Einsatz von stationären Radaranlagen unbedingt für zielführend halten. Wir haben an dieser Stelle GR Holzammer gebeten, hierzu auch nochmal bei Herrn Dünkel nachzufassen, zumal Herr Dünkel der BI zu Tempo 30 und stationären Radaranlagen Unterstützung zugesagt hatte.

 

das Rathaus solle dem Fortgang der Behördenbesprechung vom 18.6.2018 mit Regierungspräsidenten Dr. Thomas Bauer nachgehen.

 

wir nach wie vor auf das Verkehrskonzept für Rummelsberg und das Industriegebiet Mittellandholz warten.

 

Wie Sie sehen ist viel zu tun, die Motivation lässt jedoch leider zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin zum Wünschen übrig.

Das "professionelle" Vorgehen des Rathaus wird dabei mit folgenden heutigen Zeitungsartikel verdeutlicht: siehe Foto

Das nächste Treffen findet am 21.01.2019 um 16.30 Uhr statt.  Es werden leider nur 2 Vertreter der BI zugelassen.

 

Als Abschluss möchten wir Ihnen jedoch sagen, dass wir nicht aufhören und locker lassen, bis im Sinne von uns ALLEN etwas sichtbares an der B8 passiert ist.

Norbert Dambaur und Reiner Dresel haben zum Abschluss der 1. Projeksitzung nochmals verdeutlicht:

Die im Zeitraum 2003/2004 gegründete Projektgruppe B8, welche nach lediglich zwei Sitzungen ergebnislos eingeschlafen ist, wird sich nicht nochmal wiederholen.  Insofern haben wir an die jetzt Beteiligten nochmals appelliert, die Dinge konstruktiv, aber auch leidenschaftlich zu verfolgen, um einen seinerzeitigen Flop nicht zu wiederholen.

 

Wir wünschen Ihnen/Euch ein schönes Wochenende,

 

Norbert Dambaur, Reiner Dresel und Christoph Saddey

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